Sollte ich in einen Mischfonds investieren?

Ich habe gerade etwas Geld über und überlege mir, wie ich es anlegen soll. Dabei sollte eine gewisse Sicherheit vorhanden sein, aber auch die Chancen des Aktienmarktes genutzt werden. Mit Mischfonds hat man einerseits eine Kapitalanlage, man hat aber auch die Möglichkeit für seine private Altersvorsorge etwas zu tun.

Was sind Mischfonds?

fondsvergleichIch habe mich dann mal bei der Webseite www.fondsVERGLEICH365.DE über die verschiedenen Fonds informiert. Wie der Name schon sagt, können Mischfonds in Aktien, Anleihen oder Rentenpapieren investieren. Das kann sowohl im Inland wie auch im Ausland geschehen. Sie sind auch zum Anlegen von kleineren Beträgen geeignet. Hierbei haben die Fondsmanager bessere Möglichkeiten in den Anlagen und können auf Börsenschwankungen reagieren, indem sie auf andere Anlagemöglichkeiten umsteigen.

Hierfür ist bei einigen Fonds genau geregelt, welche Anteile des Kapitals in Aktien und in Anleihen investiert werden darf. Über diese Anteile kann man sich in den entsprechenden Verkaufsprospekten informieren. Wählt man einen flexiblen Mischfonds, wird man darüber nicht explizit informiert. Mit einem defensiven Mischfonds ist man auf der sichereren Seite, da dieser weniger als 20 % an Aktienanteile enthält.
Mit Mischfonds kann man nicht unbedingt hohe Renditen erzielen, doch hat im Gegenzug dazu auch weniger Verluste zu verzeichnen. Aus diesem Grund sind sie für längere Kapitalanlagen geeignet. Vor dem Kauf von Mischfonds sollte man aber einen Fondsvergleich der Wertentwicklung der letzten Jahre machen lassen. Mit einem offenen Mischfonds-Vergleich der Rendite für 2015 von FondsVergleich365.de, kann man sich den besten Investmentfonds raussuchen lassen und eine kostenloses Beratung erhalten.

Welche Besonderheiten gibt es?

Selbst für die private Altersvorsorge können Mischfonds eingesetzt werden. Hierfür gibt es in Deutschland die Möglichkeit sich für AS-Fonds (Altersvorsorge-Sondervermögen) zu entscheiden. Diese Form gab es schon bevor die Riester-Rente geschaffen wurde. Bei diesen Fonds ist genau festgelegt wie das Kapital in Aktien, Immobilien und Rentenpapieren angelegt werden muss. Hierfür muss von den Anbietern ein Anspar- und Auszahlplan angeboten werden. Ist der Vertrag abgelaufen, kann das Kapital weiterhin dort verwaltet werden.

Da es sich bei den Mischfonds um Investmentfonds handelt, können diese auch für eine Altersvorsorge im Sinne der Rentenreform gefördert werden. Wichtig dabei ist jedoch, dass diese zertifiziert sind.

Weitere Informationen zum Mischfonds erhält man bei www.fondsvergleich365.de/mischfonds.

Welches Riester Produkt ist sinnvoll?

Die Riester Rente ist ein fast tägliches Thema in den Medien seit der Rentenreform aus dem Jahr 2001. Bei dieser Rentenreform wurde das Nettorentenniveau von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten von 70 Promille auf 67 Promille gesenkt. Das ist bitter für jemanden, der 45 Jahre seines Lebens Sozialversicherungsbeiträge entrichtet hat. Jetzt ist eine private Vorsorge noch wichtiger geworden.

Eine Möglichkeit ist die staatlich geförderte Riester Rente

Mittlerweile, knapp 13 Jahre später, gibt es verschiedene Riester-Produkte. Dies sind die klassische Rentenversicherung, der Fondssparplan und der Banksparplan. Alle drei Riester-Produkte sind laut www.ruerup-riester-rente.net auf die private Altersvorsorge für Angestellte und Beamte ausgerichtet.
Benannt ist die Riester Rente nach Walter Riester, der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Er schlug vor, die freiwillige Altersvorsorge mit einer Altersvorsorgezulage zu fördern.

 Produkte müssen zertifiziert sein

Die angebotenen Produkte müssen nach Angaben der Webseite www.ruerup-riester-rente.net zertifiziert sein, um die staatliche Riester Förderung zu erhalten. Diese Zertifizierung erhalten die Riester-Produkte nur, wenn sie gewisse Kriterien erfüllen. Zu diesen Kriterien zählt beispielsweise, dass die Auszahlung der Verträge erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Versicherungsnehmers erfolgen darf, Entnahmen vor dem Ablauf der Laufzeit sind nicht möglich. Ist der Versicherungsnehmer nicht mehr in der Lage, seine Beiträge zu bezahlen, dann kann der Riester Vertrag beitragsfrei gestellt werden.

 Mindestbeiträge sind notwendig

Wer sich für die Riester Rente entscheidet, zahlt bestimmte Mindestbeträge in die Riester Rente ein, damit er in den Genuss der staatlichen Förderung kommt. Wissenswert für die Anleger ist, dass der Anbieter der Riester Rente jederzeit gewechselt werden kann. Doch dann gehen die hohen Abschlusskosten verloren und man verliert eine Menge Geld.
Vorab sollte sich jeder Einzelne über die verschiedenen Riester Produkte informieren, denn nicht jedes Riester Produkt ist für jeden geeignet. Für jedes angebotene Riester-Produkt sollten die Vor- und Nachteile geprüft werden, um später keine böse Überraschung zu erleben.

 Die Auszahlung kann auf verschiedene Weise erfolgen

Die Auszahlungen der Riester Rente kann in verschiedenen Formen erfolgen, über monatliche oder vierteljährliche Zahlungen in Form einer Rente oder in Form eines Auszahlungsplanes. Dieser Auszahlungsplan muss jedoch ab dem 85. Lebensjahr zehn Prozent mindestens des gesparten Kapitals in eine Rente, die lebenslang ausgezahlt wird, umgewandelt werden.
Alle angebotenen Riester-Produkte sind gute Möglichkeiten, sich für das Alter finanziell abzusichern. Aber ein Anbietervergleich sollte vor dem Abschluß eines Produktes unbedingt durchgeführt werden. Mit einem online Riester Rente Vergleichsrechner kann man die Anbieter von Riester Produkten vergleichen und so den besten Tarif finden. Zum besten Tarif kann man sich dann weitere Informationen zusenden lassen. Man sollte sich aber vor der Abschluß unbedingt beraten lassen, denn einen Riester Sparvertrag sollte man ein Leben lang durchhalten können.

Wird der Ukraine Krieg beigelegt werden können?

Die Kämpfe in der Ukraine haben sich in den letzten Monaten zu einem richtigen Bürgerkrieg ausgeweitet. Doch ohne die Unterstützung durch Russland würde es diesen Konflikt gar nicht geben.

Russische Großmacht Fantasien

Ich selber bin mit der Deutschen und Ukrainischen Staatsbürgerschaft geboren und habe oftmals meine Familie in der Ukraine besucht und das Land so kennen und lieben gelernt. Zum Glück lebt meine Familie im Westen des Landes und der ist von diesem Krieg nur wenig betroffen. Aber ich war auch im Osten des Landes, habe dort Freunde und kann immer noch nicht glauben, was jetzt passiert.

Dass die Menschen im Osten des Landes alleine schon durch die russische Sprache unterschiedlich zu den Leuten aus dem Westen des Landes waren, wurde mir schon früh bewußt. Doch so groß können die Unterschiede gar nicht sein, daß man hier für einen Anschluß an Rußland wäre. So sehen es auch zahlreiche Freunde aus dem Osten des Landes. Man fühlt sich als Ukrainer, obwohl man überwiegend Russisch spricht.

Ich persönlich glaube, daß eine handvoll Separatisten losgeschickt worden sind, um diesen Bürgerkrieg zu entfachen. Nur durch Russische Söldner und mittlerweile ja sogar ganz offen durch Russische Soldaten wurden diese Kämpfe entfacht. Nur sehr wenige Bürger der umkämpften Gebiete greifen wirklich zu den Waffen. Das Ganze wird von einem Wladimir Putin gesteuert, der sich zusehends in Großmachts Fantasien begibt und die internationale Isolation Russlands voran treibt.

Zar Putin der Erste

Leider hat sich Putin in Rußland ein absolutes Machtmonopol aufgebaut. Er kann machen was er will, wie ein Zar aus früheren Zeiten. Keine Opposition, die ihn daran erinnern könnte, daß es sich hier im Grunde um einen Bruderkrieg handelt. Nur was will Putin? Eine Abspaltung der Ost Ukraine und dann einen zu Russland assoziierten Staat? Die Gebiete zu Russland zu annektieren dürfte sich wirtschaftlich kaum durchsetzen lassen, denn die Kosten wären zu hoch.

Aber Putin hat auf jeden Fall übersehen, daß sein Ansehen und das Rußlands in der ganzen Welt schwer gelitten hat. Neue Anzeichen eines zukünftigen kalten Krieges ergeben sich. Dies alleine schon deshalb, weil die ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes nie wieder unter der Knute Rußlands stehen wollen. Dies wird zu einer Aufrüstung und Annäherung an den Westen in den nächsten Jahren führen. Damit verliert Putin mehr Einfluß als er in der Ukraine gewinnen mag. Das schlimme daran ist, daß man erstmals am Verstand Putins zweifeln muß. Wenn dieser den Bezug zur Realität verliert, was kann dann noch alles passieren?

Die Lage im Irak eskaliert

Die Meldungen aus dem Irak werden immer bedrohlicher. Die Lage scheint immer unübersichtlicher zu werden und der Regierung scheint die Kontrolle über das ganze Land zu entgleiten. Eine Tragödie für die zivile Bevölkerung bahnt sich an.

 

Wie konnte es zu dieser Krise kommen?

Begonnen hat alles mit der Invasion des Irak durch US Streitkräfte unter der Führung von George W. Bush. Über die Beweggründe und die Legitimität des Angriffes will ich an dieser Stelle gar nichts schreiben. Aber nach dem militärischem Sieg hat es die Führung um George Bush verpasst, auch eine politische Lösung und Strategie für die Nachkriegszeit im Irak aufzubauen.

Man glaubte einfach eine neue Verfassung aufzustellen und vom Volk die eigenen Führer wählen zu lassen werde schon reichen. Doch man vergisst die Besonderheit des Irak, der im Grunde aus einer Vielzahl an Bevölkerungsgruppen und verschiedenen religiösen Strömungen besteht. Kurden, Schiiten, Sunniten, Aleviten, Jesiden – die kulturellen und besonders religiösen Unterschiede wurden zu wenig berücksichtigt.

Heute zeigt sich die tiefe Unzufriedenheit der sunnitischen religiösen Minderheit, die sich von der schiitischen Regierung benachteiligt fühlt. Nur so ist zu erklären, daß besonders die Sunniten den Kampf gegen die IS Milizen gar nicht erst aufnahmen, sondern reihenweise desertierten oder sogar zu diesen überliefen.

Was wird die Zukunft bringen?

Die Zukunft wird für viele Jahre einen zerrissenen Staat sehen, der sich in einem Bürgerkrieg aufreibt. Die politische Führung ist schon heute nicht mehr in der Lage das ganze Land zu kontrollieren. Meiner Meinung nach wird der Irak in mindestens drei Teile zerfallen. Als erstes wird sich ein autonomer kurdischer Staat bilden. Die Vorbereitungen dazu sind im Grunde schon geschehen. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird ein Kurdenstaat entstehen.

Wie sich der Rest des Irak entwickeln wird ist schwer vorauszusehen, aber ich glaube, es wird sich ein schiitischer Kernbereich um Baghdad herum ausbilden, der auch den ölreichen Süden umfasst. Der Rest des Irak wird sich in einem Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen Rebellen der IS und Anhängern und Seilschaften des alten Saddam Regimes zerreiben. Wenn auch die Gruppen manchmal ineinander über zu gehen scheinen und sich teilweise vermischen.

Auf jeden Fall werden schwere Zeiten (kaum zu glauben, dass es noch schwerer werden kann) für die Zivilbevölkerung anbrechen. Am Ende kann ein nahezu entvölkerter Westen des Landes entstehen. Über die menschlichen Tragödien mag man gar nicht spekulieren. Traurig.